Der Ball rollt wieder – Das erste Match der Woche in der neuen Saison 2024/2025 bei und mit die-fussballreise.de, 1. FC Köln gegen den HSV 1:2 (0:2). Es war ein packendes Eröffnungsspiel in der 2. Liga. Mit dem besseren Ende für die Hamburger, hohem Tempo und Emotion – Werbung für Fußballreisen 2. Liga.
Die 51. Saison der Zweiten Bundesliga war gerade sechs Minuten alt, als Ransford Yeboah Königsdörffer für den HSV zum 1:0 knipste.
„Ein Unentschieden wäre am Ende gerecht gewesen“, sagte Sky-Experte und Zweitliga-Rekordschütze Simon Terodde, der für beide Vereine spielte nach dem Spiel im Stadion-Talk, „so ein Tor wie zum 0:1 kassierst du ein Mal in 100 Fällen, doch der HSV hat seine Qualitäten.“
„Besser kann ein Tag nicht laufen“
Vor dem 0:1 patzte der unerfahrene FC-Torhüter Jonas Urbig bei einer Linksflanke von Jean-Luc Dompé. Sparta-Prag-Leihspieler Adam Karabec flankte dann nach 35 Minuten punktgenau auf Königsdörffer, dessen erster Versuch per Kopf ging noch an die Querlatte, doch der Nachschuss war drin – 0:2. „Besser kann ein Tag nicht laufen, wir haben gewonnen, das war das Wichtigste“, sagte Doppel-Torschütze Königsdörffer, „ich habe meinen Job getan.“
Der 1. FC Köln kam durch Linton Maina (78.) zum 1:2, doch vor dem Tor fehlte den „Geißböcken“ der Punch. Zudem hatte HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes im Stil von Weltmeister Emiliano Martinez in der 45. Minute eine Großchance der Kölner durch Denis Huseinbasic aus fünf Metern mit einer Hand entschärft. „Das muss ein Tor sein!“, konnte es Simon Terodde kaum fassen. „Ich habe viel Glück gehabt, aber dafür bin ich da, um Sicherheit auszustrahlen“, erklärte Heuer Fernandez im Anschluss.
Start geglückt: Die Spieler des Hamburger SV feiern den 2:1-Erfolg im Zweitliga-Eröffnungsspiel am 2. August 2024 beim 1. FC Köln vor dem Gästeblock. Foto: Imago / DeFodi
Die Emotionen kochen hoch
Der Wechsel von Ex-FC-Stürmer Davie Selke (90. + 1), der vor der Saison von Köln zum HSV gegangen war, sorgte noch einmal für hitzige Atmosphäre im RheinEnergie-Stadion, Selke wurde von den FC-Fans ausgepfiffen.
Dann war Schluss! Ein gutes Zweitliga-Spiel, ein würdiges Eröffnungsspiel. Nicht so ganz die wilde Fahrt wie im letzten Jahr mit HSV gegen Schalke 04 (5:3), aber Werbung für das deutsche „Fußball-Unterhaus“.
„Nicht die ganz große Klasse, sondern eher die Ausgeglichenheit macht die 2. Liga spannend und attraktiv, vielleicht wieder bis zum letzten Spieltag“, schrieb Trainer-Legende Dieter Hecking in einer Kicker-Kolumne (Ausgabe vom 1. August 2024), „jeder kann gefühlt jederzeit und überall jeden schlagen – das ist etwas anders als eine Etage höher.“
Tickets 2. Liga: Mehr Dauerkarten, der Boom hält an
Und die Fans wissen um diese Spannung - und pilgern in die Stadien. 13 von 18 Clubs konnten ihren Absatz an Dauerkarten steigern. Bei Hertha BSC, das das größte Stadion der 2. Liga hat, ging es etwa von 19.000 auf 23.000 Dauerkarten hoch, auch Hannover (17.500 statt 16.500 im Vorjahr) und Fortuna Düsseldorf (20.100 statt 16.700) legten zu.
Obwohl mit Berlin, Gelsenkirchen, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Nürnberg, Kaiserslautern und Hannover acht der 13 größten Stadien in Deutschland zu den Zweitliga-Arenen 2024/2025 gehören, werden Tickets 2. Liga weiter stark angefragt sein. Auch dank des FC und des HSV.